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Standortzuordnung

Die meisten Shops, die Stockly einführen, halten bereits fest, wo etwas liegt — meist in einem Produkt-Zusatzfeld, mitunter in der Herstellernummer. Die Standortzuordnung macht aus diesen Werten Lagerplätze und stellt den Bestand darauf.

Diese Unterscheidung entscheidet, was geschieht, sie ist also vor dem Start der Zuordnung zu kennen.

Im Assistenten, beim ersten Durchlauf — Stockly erstellt Lagerplätze aus den Werten des Feldes, verknüpft den Katalog und stellt Produkte auf ihre Lagerplätze. Das ist der einzige Moment, in dem Lagerplätze automatisch entstehen.

Von einer Lagerkarte aus, späterStockly → Lager → Lager → die Lagerkarte → Standorte auf Lagerplätze mappen. Hier wird nichts erstellt: Bestand wird nur Lagerplätzen zugewiesen, die es bereits gibt. Der Schritt Abschluss sagt es unmissverständlich: „Es wird nichts erstellt”.

Von einer Lagerkarte aus gestartet, hat die Zuordnung fünf Schritte: Standortfeld, Code-Format, Vorschau, Abschluss, Offene Bestellungen.

Dieser Schritt benennt, wo der Lagerplatzcode steht. Quelltyp wählt die Art der Quelle: Produktfeld oder Zusatzfeld. Für ein Produktfeld stehen Produktnummer, EAN und Herstellernummer zur Wahl; für ein Zusatzfeld wird zuerst ein Zusatzfeld-Set gewählt, dann das Zusatzfeld selbst. Steht das Feld nicht auf der Liste, nimmt Mein Feld ist nicht in der Liste seinen technischen Namen entgegen.

Darunter zeigt der Assistent sofort, wie viele verschiedene Werte er gefunden hat und über wie viele Produkte hinweg, was der schnellste Weg ist, das richtige Feld zu bestätigen.

Die Überschrift Diese Standorte werden Lagerplätzen zugeordnet von: nennt, auf welches Lager die Zuordnung zielt. Das ist das eine Gebäude, das die Codes beschreiben.

Ein Feldwert sieht selten genau wie ein Lagerplatzcode aus. Dieser Schritt setzt Trennzeichen und Groß-/ Kleinschreibung, sodass aus einer Beschriftung wie 0F / E4 ein 0F-E4 wird. Die Vorschau aktualisiert sich beim Tippen.

Hier wird auch das häufigste Problem einer Einführung gelöst: Nur Codes zuordnen, die passen (optional). Enthält ein Feld die Lagerplätze zweier Gebäude, wird die Zuordnung einmal je Lager ausgeführt, jedes Mal auf die Codes dieses Gebäudes begrenzt, etwa SHOP-*. * trifft eine beliebige Zeichenfolge, ? genau ein Zeichen. Ein leeres Feld bedeutet „alles zuordnen”.

In der Vorschau wird die Entscheidung getroffen; sie ist keine Formalität zum Durchklicken. Sie zeigt:

  • Zu erstellende Lagerplätze — wie viele Lagerplätze angelegt werden (und wie viele es schon gibt),
  • Produkte mit Standort — wie viele Produkte einen lesbaren Wert haben,
  • Werte, die zu bestehenden Lagerplätzen passen — wie viele Werte bestehende Lagerplätze treffen,
  • Kein passender Lagerplatz — Werte ohne Gegenstück,
  • Vom Code-Filter ausgenommen — wie viele der Codefilter ausgeschlossen hat,
  • Platzhalter-Werte (übersprungen) — Werte wie null, n/a, -, die keine Lagerplätze sind; für sie entsteht kein Lagerplatz, und es lohnt sich, das Feld an diesen Produkten zu leeren.

Teilen sich mehrere Produkte denselben Lagerplatz, warnt die Vorschau, dass einige Lagerplätze mehr als ein Produkt tragen werden. Ein Lager mit der Strategie „ein Produkt je Lagerplatz” wird beim Abschließen auf die gemeinsame umgestellt, damit diese Lagerplätze bearbeitbar bleiben.

Bestand zu Lagerplätzen mappen startet die Arbeit im Hintergrund. Der Fortschritt wird an Ort und Stelle gezeigt.

Der letzte Schritt übernimmt vor dem Start offene Bestellungen, beschrieben in Ein Shop, der bereits verkauft. Bei einer wiederholten Zuordnung bleibt meist nichts mehr zu übernehmen, und der Schritt sagt das.

  • Produkte, die in Stockly bereits Bestand haben. Die Zuordnung fügt Ware nie zweimal hinzu: Ein früher gebuchtes Produkt, auch in einem anderen Lager, wird übersprungen. Deshalb verdoppelt ein Lauf nach dem Anlegen eines zweiten Lagers den Bestand nicht.
  • Werte ohne passenden Lagerplatz, wenn die Zuordnung von einer Lagerkarte aus läuft: Sie erstellt nichts, es gibt also nichts, wohin zuzuweisen wäre. Zeichnen Sie die fehlenden Lagerplätze in den Grundriss und führen Sie die Zuordnung erneut aus.
  • Vom Codefilter ausgeschlossene Werte — mit Absicht; dafür ist der Filter da.

Die Zuordnung lässt sich gefahrlos wiederholen. Sie lohnt sich, wenn sich Lagerplätze im Produktfeld geändert haben, wenn die fehlenden Lagerplätze gezeichnet wurden oder wenn ein zweites Gebäude mit einem anderen Codemuster zugeordnet wird.

Hat das zweite Gebäude keine eigenen Codes im Produktfeld, ist das richtige Werkzeug nicht die Zuordnung, sondern eine Eröffnungsinventur.